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Music was my first love...

Doch es war eine verbotene Liebe. Mir das Singen zu verbieten war wohl das größte Verbrechen, das meine Mutter an mir begangen hat. Warum sie das tat oder wohin die Instrumente meines Vaters verschwanden, hat sie mir nie verraten. Nur neblige Erinnerungen an geträllerte Schlager sind geblieben.
Das Singverbot wirkt bis heute. Meine eigene Stimme klingt falsch in meinen Ohren. Die Melodien in meinem Kopf kann mein Mund nicht singen. Wie in vielen Dingen mangelt es mir auch da wohl an Übung, doch der Grund für diesen Mangel liegt in meiner Kindheit vergraben und alle Versuche diesen Schatz zu heben sind gescheitert.
Auch ein Instrument zu spielen habe ich erst spät begonnen. Wenn man die in Schulen so heiß geliebte Blockflöte nicht mit zählt. Meine Gitarre habe ich erst seit einem Dutzend Jahren und ein guter Gitarrist werde ich nie sein. 


Doch Musik braucht keine ausgefeilte Technik, keine Virtuosität. Es ist schön jemandem zu lauschen, der die Technik seines Instruments perfekt beherrscht. Doch Musik ist mehr als die Fähigkeit Noten vom Blatt zu spielen, mehr als Fingerfertigkeit, mehr als Wissen und Können. Musik ist vor allem eine Form der Kommunikation, die jenseits des Verstandes wirken kann. Diese Musik kann jeder machen.
Um seine Emotionen, seine Innenwelt in Klang zu verwandeln braucht man keine Noten, kein Wissen. Dazu braucht man nur den Mut ein Instrument in die Hand zu nehmen und zu spielen. Sehr schnell wird man spielerisch die Töne entdecken, die ein Echo in einem selbst erzeugen. Das ist die ganz und gar eigene Musik, um die es mir geht. Was ich so in mir fand habe ich mit dem Computer in Lieder verwandelt, die ich mit euch teilen möchte. Mögen sie euch schöne Momente schenken.

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